Qualitätssicherung

Ergänzende Prüfverfahren im Behälterbau

Ergänzend zur ZfP prüfen wir die Werkstoffidentität und Maßhaltigkeit. Auch die Oberflächenbeschaffenheit und Dichtheit werden projektspezifisch nachgewiesen. Dafür stehen PMI, 3D-Scan, Profilometrie sowie hydrostatische oder pneumatische Druckprüfungen zur Verfügung.

Prüfverfahren

Mess- und Prüfverfahren für den Fertigungsnachweis

Welches Verfahren eingesetzt wird, richtet sich nach der Auftragsspezifikation und dem anzuwendenden Regelwerk. Dichtflächen bleiben während der Fertigung geschützt. Jede geprüfte Komponente wird dem Auftrag eindeutig zugeordnet.

Positive Materialidentifikation (PMI)

Mit der Positiven Materialidentifikation verifizieren wir direkt am Bauteil, ob die Legierungszusammensetzung der Auftragsspezifikation entspricht. Die Messung erfolgt zerstörungsfrei per Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) oder optischer Emissionsspektrometrie (OES). PMI ergänzt das Abnahmeprüfzeugnis nach EN 10204 Typ 3.1 um einen Nachweis am verbauten Teil.

Ingenieur
Dokumentation

Jeder Prüfschritt bleibt dem Auftrag zugeordnet

Jede Prüfung wird in der Projektakte dokumentiert und dem Auftrag eindeutig zugeordnet. Der Weg von der Materialidentifikation bis zur Druckprüfung bleibt dadurch nachvollziehbar. Die Unterlagen stehen für Audits oder spätere Vergleichsprüfungen zur Verfügung.

Qualitätssicherung
Kontakt

Ansprechpartner für ergänzende Prüfverfahren

Unser QS-Team klärt mit Ihnen, welche Prüfungen für das Bauteil und das angewendete Regelwerk erforderlich sind. Den Prüfumfang stimmen wir vor Fertigungsbeginn ab.

Team
FAQs

Häufige Fragen zu ergänzenden Prüfverfahren

Hier beantworten wir Fragen zur Werkstoffidentifikation und Maßprüfung. Auch Druckprüfungen und die zugehörige Dokumentation werden erläutert.

Erhalten wir zu jeder Prüfung ein Protokoll? +

Ja. Zu jeder Prüfung wird ein Protokoll erstellt. Darin werden das angewandte Verfahren und das verwendete Messmittel festgehalten. Das Ergebnis wird mit dem vereinbarten Bewertungsmaßstab dokumentiert. Die Protokolle werden Bestandteil des Datenbuchs und in DocuWare revisionssicher gespeichert.

Welche Oberflächenkennwerte weisen Sie nach? +

Mit dem Profilometer messen wir Rauheitskennwerte wie Ra und Rz. An Schweißnähten können Nahtüberhöhung, Einbrandkerben oder Kantenversatz erfasst werden. Für Dichtflächen und produktberührte Bereiche dokumentieren wir die geforderte Oberflächengüte im Prüfprotokoll.

Wie läuft die Maßprüfung per 3D-Scan ab? +

Ein Handheld-Laserscanner erfasst das Bauteil berührungslos als Punktwolke. Die QS-Software vergleicht diese Daten mit dem CAD-Modell. Verzug und Beulen werden dabei sichtbar. Auch ein abweichender Stutzenversatz lässt sich erkennen und im Messbericht dokumentieren. Das Verfahren eignet sich für Einzelteile und fertig montierte Behälter.

Wann prüfen Sie pneumatisch statt hydrostatisch? +

Eine pneumatische Prüfung kommt in Betracht, wenn Wasser im Behälter unzulässig ist. Das kann bei strengen Anforderungen an die Restfeuchte oder bei empfindlichen Einbauten der Fall sein. Wegen der höheren gespeicherten Energie gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen und die Freigaben des jeweiligen Regelwerks. Das Prüfverfahren wird projektbezogen festgelegt.